ich🤜iel
(midwest.social)
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Nazis ihre Zähne zeigen!
Ganz deiner Meinung, Genosse.
Immer schön drauf auf das Nazipack.
Politischer Diskurs in einer Nussschale. Ich wünschte, Menschen würden solche komplexe Themen wieder bisschen differenzierter betrachten.
Wie wäre es denn mal mit zwischen Demokraten und Antidemokraten zu differenzieren?
Leuten Gewalt anzudrohen IST antidemokratisch. Das Falsche aus für dich richtigen Gründen zu tun macht es immer noch falsch.
Falls du auf meinem Profil etwas herunterbildläufst findest du vielleicht eine Diskussion zu "keine Angst". Ich befürworte in den meisten Fällen keine Gewalt, auch nicht gegen Nazis.
Allerdings muss eine Demokratie auch wehrhaft sein, gegen Feinde von innen oder außen. Je nachdem muss man dann auch Gewalt einsetzen.
Abgesehen davon halte ich das oben dargestellte Szenario nicht für realistisch, sondern eher für eine Metapher oder übertriebene Darstellung. Sollte das Bild aber die Realität abbilden, dann wollte ich nur kurz sagen wow Toastbrotmann@lemmy.world du hast wirklich eine großen Hand.
Allerdings muss eine Demokratie auch wehrhaft sein, gegen Feinde von innen oder außen.
Absolut korrekt. Allerdings sind wir nicht in einer Situation, in der Gewalt notwendig oder überhaupt sinnvoll wäre. Gewaltsamer Widerstand wäre notwendig, wenn die Partei am Drücker ist und überwiegend uneingeschränkt regieren kann - was die AfD faktisch zum aktuellen Zeitpunkt nicht kann. Wir sind aktuell noch in der Phase, in der wir sie verhindern können. Und meinst du, du haust einem AfD Wähler auf die Fresse und der denkt sich dann: "Ach scheiße. Dann wähl ich nächste BTW wohl lieber was anderes." Bestimmt nicht. Der denkt sich: "Scheiß Linke jetzt wähl ich erst recht AfD!".
Was hilft, ist tatsächlich mit unentschlossenen oder uninformierten Wählern zu reden, zu fragen, warum sie die AfD wählen und die Gründe Stück für Stück auseinandernehmen. Das ist bei Gott nicht schwierig, weil diese Kremlnutten eigentlich überhaupt keine Lösungen anbieten sondern nur irgendwelche dummen Parolen. Richtiger Aktivismus, nicht dieses "Haha Nazis schlagen" - damit kriegst du die 20% AfD nicht kleiner. Damit kriegst du sie nur größer.
Abgesehen davon halte ich das oben dargestellte Szenario nicht für realistisch, sondern eher für eine Metapher oder übertriebene Darstellung
Klar, aber ich hab mich ja auf die allgemeine politische Situation bezogen, und wenn du nur mal hier in den Faden schaust, siehst du ja einige, die das offenbar unironisch so meinen. Und es ist eine relativ verbreitete Meinung im Fediverse, so schade das ist.
Absolut korrekt. Allerdings sind wir nicht in einer Situation, in der Gewalt notwendig oder überhaupt sinnvoll wäre.
Hab ich was anderes gesagt? Es klang in deinem ersten Kommentar nur so als würdest du grundsätzlich Gewalt als Antidemokratisch ansehen.
siehst du ja einige, die das offenbar unironisch so meinen. Und es ist eine relativ verbreitete Meinung im Fediverse, so schade das ist.
Glaube da haben Leute eher ne große Klappe im Internet oder wollen ein wenig Frust ablassen.
Es klang in deinem ersten Kommentar nur so als würdest du grundsätzlich Gewalt als Antidemokratisch ansehen.
Ne, tu ich nicht, aber es muss nunmal das allerallerallerALLERletzte Mittel sein, wenn alles andere bereits komplett ausgeschöpft wurde. Und Gewalt hätte zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn. Wie gesagt, die Leute ändern ihre Einstellung nicht, nachdem sie verschlagen wurden.
Glaube da haben Leute eher ne große Klappe im Internet oder wollen ein wenig Frust ablassen.
Aus meiner politischen Arbeit kann ich dir sagen, dass das sicher nicht bei allen so ist. Ich hab solche dummen Sprüche IRL bereits des Öfteren gehört.
Ne, tu ich nicht, aber es muss nunmal das allerallerallerALLERletzte Mittel sein, wenn alles andere bereits komplett ausgeschöpft wurde.
Die Grenze ist halt nicht ganz klar definiert, aber ich stimme dir grundsätzlich zu.
Ich hab solche dummen Sprüche IRL bereits des Öfteren gehört.
Aber dumme Sprüche bringen ist ja was anderes als auch so zu handeln. Ich bin frustriert von der aktuellen Situation und habe auch Angst vor dem was die Zukunft so bringt. Ich denke vielen geht es genauso. Da bringt man dann manchmal halt solche Sprüche um sich besser zu fühlen.
Und meinst du, du haust einem AfD Wähler auf die Fresse und der denkt sich dann: "Ach scheiße. Dann wähl ich nächste BTW wohl lieber was anderes." Bestimmt nicht. Der denkt sich: "Scheiß Linke jetzt wähl ich erst recht AfD!".
Sehe ich ähnlich wie du. Unabhängig davon, ob man Gewalt gegen Rechtsextreme moralisch legitimiert oder geboten sieht, finde ich es einfach nicht zielführend.
Man kann die Gesinnung nicht aus Leuten rausprügeln. Im Gegenteil fürchte ich eher, dass man... a) die Leute in ihrer Gesinnung weiter festigt, da sie - selbst wenn ein umdenken einsetzen würde - keine Exit-Perspektive haben b) den Geprügelten noch damit hilft, ihr Opfer-Narrativ weiter auszubauen und damit dann c) weitere Leute in deren Arme treibt ("die hamn den armen Helmut verkloppt bloß weil der XY gemacht/gesagt/gewählt hat")
@ Die Leute, die hier runterwählen: Mal angenommen, morgen abend lauert euch ein Trupp Faschos auf dem Nachhauseweg auf und schlägt euch wegen eurer "linken Hetze" auf Lemmy zusammen. Glaubt ihr, dass das wiederum deren Zielen zugutekäme? Ich habe gewisse Zweifel, dass ihr danach weniger links wärt, die entsprechenden Aussagen auf Lemmy stoppen würden, ihnen der Anschlag positive Presse einbringt oder sie dadurch neue Anhänger finden würden.
Genausowenig kann man die Gesinnung aus gefestigten Nazis rausargumentieren. Ein bestimmter Teil der Bevölkerung ist ideologisch gefestigt. Das Einzige, was man daran machen kann, ist ein gesellschaftliches Klima schaffen, in dem die sich nicht trauen, ihre Gesinnung öffentlich kundzutun. Der Kuschelkurs und "gesittete Diskurs", der aktuell als der Höhepunkt der Demokratie zelebriet wird, führt eher zum Gegenteil. Und wenn die ideologisch gefestigten Nazis sich mit ihrer Gesinnung an die Öffentlichkeit trauen, fangen die sich in großem Maßstab Mitläufer ein.
Wir brauchen wieder ein gesellschaftliches Klima, in dem Nazis in der Öffentlichkeit die Fresse halten.
Genausowenig kann man die Gesinnung aus gefestigten Nazis rausargumentieren.
Da gebe ich dir recht. Man wird niemals alle erreichen, ABER...
PS: Ich beziehe mich mit meiner Meinung primär auf Gewalt gegen Personen. Gewalt gegen Dinge sehe ich grundsätzlich auch kritisch, aber insgesamt etwas differenzierter.
Mein Problem ist eher das Faschos ja oftmals einfach gar nicht bestraft werden. Weder offiziell noch inoffiziell. Und das wissen die auch und kalkulieren das mit ein.
Was ist daran ein komplexes Thema, dass Nazis im politischen Diskurs nichts verloren haben? Man kann denen natürlich auch differenziert auf die Fresse hauen, einmal von links, einmal von rechts, einmal von unten, einmal von oben und einmal frontal.
Sind denn alle AfD Anhänger Nazis? Wenn man nicht mit der beeinflussbaren Masse redet, schenkt man der AfD langfristig den Sieg.
Nach all den Nazi-Skandalen? Nach dem Gutachten? Nach den ganzen Versuchen, sie "demokratisch [zu] stellen"? Nach den Erfahrungen, die vor knapp 100 Jahren mit dem Bestreben gemacht wurden, den Intoleranten mit Toleranz zu begegnen?
Vielleicht nicht alle, aber wer den Knall nicht gehört hat ist vermutlich auch für bloße Vernunft nicht mehr zugänglich.
Die Masse, mit der man reden sollte, sind die unzufriedenen, die ihr Gewicht noch nicht hinter die Nazis geworfen haben. Die Randgruppen der AfDler, die noch zugänglich sind, dürfen dieses Gespräch gerne mitbekommen, ihre Haltung überdenken und davon abrücken. Den (wieder) Toleranten soll auch (wieder) Toleranz entgegengebracht werden.
Der Comic stellt satirisch überspitzt den Sachverhalt dar, dass der harte Kern dieser Bewegung in seiner eigenen Menschenfeindlichkeit und Gewaltrhetorik das Recht auf Toleranz und Unversehrtheit verwirkt. Natürlich sind Straßenschlachten nicht die Waffe der Wahl, auch der Gefahr für den eigenen Leib, aber wir reden seit Jahren ohne Erfolg. Sie werden so schon immer stärker.
Ich will hier nicht behaupten, dass Gewalt die einzige oder die beste Option wäre. Ich will hinterfragen, ab wann sie eine legitime Option wäre. Müssen sie erst die Macht ergreifen und uns an die Wand stellen, bevor wir uns wehren dürfen?
Wie weit ist zu weit?
Träumt ihr alle von gewonnenen Strassenschlachten, mit denen die Demokratie gefestigt wird? Wie soll Gewalt bei den nächsten Wahlen die Mehrheiten sichern? Kann die linke mehr Kampfkraft als damals der Reichsbanner aktivieren?
Unfassbar cooler Typ bist du.
Trollercoaster, auch wenn dessen Ansichten und Kommentare meist sehr kontroverse und konfrontativ sind, hat in diesem Belangen vollkommen recht. (Neo-)Nazis gehören nicht angehört, sondern beschämt denn diese wollen das, was wir schon einmal hatten und das ging für niemanden gut aus.
Prinzipiell hat er natürlich recht, das hab ich auch nie bestritten. Ich find nur dieses "Haha ich schlag Menschen die ich nicht mag" unfassbar peinlich und man untergräbt seinen eigenen Standpunkt mit solchen unfassbar blöden Aussagen. Man kriegt dafür seinen Zuspruch online in seinen Bubbles, klar, sieht man hier ja auch, aber da, wo man wirklich was ändern könnte, wird man für sowas halt ausgelacht, gemieden oder gar bestraft.
Ich würde auch weit genug gehen, dass diese widerlich extremistischen Aussagen eines der größten Probleme ist, was die moderne Linke hat. Eigentlich müsste man solche Aussagen genauso verurteilen wie das, was irgendein Nazi-Trottel von sich gibt. Stattdessen wird man online dafür noch gefeiert, steigert sich dann noch weiter rein und wundert sich, dass im echten Leben keiner dein "Ich schlage Nazis!!!!11" feiert, sondern du dafür soziale Konsequenzen zu spüren bekommst.
Aber hey, ich hab meinen Standpunkt klargemacht und den Votes nach zu urteilen, hat das deutsche Fediverse wohl ne andere Meinung. Damit kann man das auch beruhen lassen, nehme ich an.
das ging für niemanden gut aus.
Naja. Ein paar Menschen waren hinterher deutlich wohlhabender als vorher.
Und deren Nachfahren immer noch.
Fashies get the bashies
Faschos kriegen Baschos
Nutzername prüft aus.

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