Die Bundesregierung wird Gastgeber des Follow-ups von Trumps „Gipfel gegen Linksextremismus“ – und treibt damit den autoritären Staatsumbau auch hier voran.
Die Bundesregierung wird Gastgeber des Follow-ups von Trumps „Gipfel gegen Linksextremismus“
Bitte was? 🤯
Die Teilnahme der deutschen Regierung war für sich schon ein Skandal. Rechtfertigend hieß es dazu aus Behördenkreisen, man habe ja nur einen Abteilungsleiter geschickt – um die USA nicht zu brüskieren. Jetzt aber hat das Bundesinnenministerium bekannt gegeben, dass ein Folge-„Workshop“ der Anti-Antifa-Konferenz in Deutschland stattfinden soll. Ohne jeden Zwang hat sich das Bundesinnenministerium damit entschieden, das Framing des Trump-Regimes vom Antifaschismus als Terrorismus zu legitimieren.
Trumpismus ist eine Pest die um die Welt geht.
Nein wirklich: ich glaube fest daran dass ohne Trump1.0, Jan6 und Trump2.0 ein Merz nicht möglich wäre.
Wobei ich als zutiefst überzeugter Sozialdemokrat auch seit Jahren sehr ablehnend gegenüber der Antifa bin; in meiner kleinen Stadt beschmieren sie ständig Häuser, Denkmäler (auch Denkmäler von historisch überhaupt nicht belasteten Persönlichkeiten), Büchereien (wenn sie irgendein Buch verkaufen das ihnen nicht passt; klingt für mich eher als Zensor, näher an Faschismus als an Antifaschismus) und schlagen ab und zu Leute zusammen, wenn diese am Weg zu oder am Heimweg von einer Veranstaltung sind, die ihnen nicht gefällt (dito).
zutiefst überzeugter Sozialdemokrat
ablehnend gegenüber der Antifa
Passt wie Arsch auf Eimer, ihr wart schon immer Steigbügelhalter.
Welches bessere Konzept als eine Sozialdemokratie würdest du vorschlagen?
Dazu muss Ich leider sagen, dass sich die Antifa-Schmierereien hier auch in den letzten Monaten stark verbreiten. Gerne begleitet mit Skizzen von Geschlechtsteilen.
Ist kein schöner Anblick, aber Ich bin mir sicher, dass es sich bei den Tätern um recht junge Vollpfosten handelt, die sich zwar irgendwie mit Links identifizieren, aber eigentlich keinen Plan haben, was sie da machen.
Ich bin mir sicher, dass Antifa-Vereine grundsätzlich vernünftiger sind, als das, was Jugendlichen nach ein paar Bier um 2 Uhr Nachts einfällt. Gegen letzteres kannste halt als normaler Bürger nicht viel machen.
Bitte was? Erstmal gibt es „die Antifa“ ja gar nicht, es ist keine Organisation. Es heißt lediglich gegen Faschismus und gegen Nazis zu sein.
Hast du dazu (besonders der Gewalt) irgendwelche Berichte / Zeitungsartikel?
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Es gibt zwar nicht "die Antifa", sehr wohl aber Taten, die immer wieder von Mitgliedern, die sich zur Antifa bekennen bzw. das Antifa-Symbol verwenden, begangen werden, und es gibt meines Wissens keine Bestrebungen, diese zu reduzieren. Außerdem gibt es niemanden, der widerspricht.
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Ich hätte schon Zeitungsartikel, würde damit aber preisgeben, in welcher Stadt ich wohne.
Wenn ich an ein Antifa-Mitglied denke, dann denke ich nicht an einen Antifaschist, sondern an arme Seelen, die unter dem Deckmantel des Antifaschismus Vandalismus betreiben oder gar gewalttätig werden.
Naja aber du sagst es selbst: das sind dann eher Menschen die eine Ausrede für ihr Tun suchen und nicht wirklich Antifaschisten.
Ja, aber das ist mehr oder weniger alles, was man von "der Antifa" mitbekommt. Und wie gesagt, es gibt zB nirgends Stellungnahmen von echten Antifaschisten, die sagen "das ist nicht die Antifa, dazu stehen wir [die meisten Antifaschisten] nicht". Mir ist bewusst, das die Antifa keinen Vorstand oder so hat, aber es gibt sehr wohl organisierte Regionalgruppen, die so etwas machen könnten.
Dann gebe ich dir mal nen anderen Einblick: ich betreue in meiner Freizeit seit einigen Jahren hin und wieder als Webmaster ein Wiki für ein Grüppchen von Antifaschist*innen aus einer deutschen Großstadt die mMn. sehr wichtige Arbeit machen.
Die betreiben eine Datenbank über Teilnehmer von rechten Demos, Konzerten und Versammlungen. Machen Fotos, dokumentieren Aussagen, beobachten da wer mit wem und wie die rechtsextreme Szene vernetzt ist und unterstützen mit diesem Wissen Journalisten die darüber berichten und Gruppen die Gegendemonstrationen organisieren, wie z.B. die Jusos und geben die Infos auch an Andere weiter die auch antifaschistische Arbeit machen.
So wie ich das mitbekomme ist 80% der antifaschistischen Arbeit journalistisch. "Sonnenlicht ist das beste Desinfektionsmittel" und so. Und der Rest besteht daraus als Gegenöffentlichkeit wahrgenommen zu werden, damit rechte Narrative nicht unwidersprochen stehen bleiben. Und ja, dazu gehören dann auch Demos, Aufkleber, Graffiti und andere Wege "unbequem" zu sein, weil die Gesellschaft den Arsch oft nicht hoch bekommt wenn es gegen Rechtsextremismus geht und es halt für lokale Politiker auch sehr bequem ist zusammen mit der AfD ab zu stimmen.
Für diese Antifaschistys ist ihr Antifaschismus ein demokratisches Grundprinzip zur Verteidigung unserer Demokratie gegen Antidemokraten. Die sind unbequem weil der Weg in den Faschismus sehr bequem ist und man den aktiv mit Warnhinweisen, Wegweisern und auch Dornen versehen muss, damit Leute lieber den unbequemeren aber demokratischen Weg wählen.
Abgesehen vom Graffiti kann ich das alles nur voll und ganz unterstützen, danke für eure Arbeit und den Einblick :)
Naja eine Stellungnahme wirst du von „der Antifa“ ungefähr genauso belastbar bekommen wie von „den Veganern“ oder „den Fahrradfahrern“…
So ist es, und wenn zB eine verrückte Partei Radwege wieder zu Parkplätzen machen will gibt es genug Radfahrer, mich eingeschlossen, die Stellungnahmen dazu schreiben.
Das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem zu tun was die Amis da machen: AntiFa wird jetzt offen als Terrororganisation beschrieben, und sie wollen das auch nach EU/D-land bringen.
Und mal wieder: Bist du Anti-Antifa bist du FA
This guy LOVES FASCISTS
