Du verwechselst:

Arbeit: Tätigkeit mit einzelnen Verrichtungen, Ausführung eines Auftrags

mit

Arbeitskraft: Kraft zu geistiger oder körperlicher Arbeit, Leistungskraft

Es sind nunmal Auftragnehmer und -geber.

Wieso nicht Arbeiter und Arbeiterausbeuter?

Wenn man es ganz genau nimmt, beziehen die sogenannten "Arbeitgeber" Artbeitsleistung von den sogenannten "Arbeitnehmern", sind also strengenommen Leistungsbezieher.

Wenn man das erstmal verstanden hat, ergibt auch die Aussage der Politiker, dass die faulen Leistungsbezieher nichts arbeiten wollen und von unserer Arbeit in Saus und Braus leben, endlich einen Sinn.

Arbeitgeber

Arbeitnehmer

Arbeitgeber und Arbeitnehmer – diese beiden Worte sind falsch. Es sind Wortzusammensetzungen nur geschaffen, um die Wahrheit zu verdrehen, die Arbeitenden zu verwirren – ja, es sind Klassenkampfkomposita.

vollkommem richtig, scheitert aber wieder daran, dass die wörter bereits besetzt sind.

Wie wär's mit Arbeitsleistender und Arbeitschaffender?

In beiden Begriffen steckt deutlich zuviel Arbeit.

zeitbezieher und zeitbieter/ -gönner?

hätte eine angenehme momo-referenz

Arbeitsplatzgeber und Arbeitsplatzinanspruchnehmer

Die Wörter die du suchst sind Bourgeoisie und Proletariat

im globalen kontext ja, aber im arbeitsverhältnis kann auch ein arbeitbieter bourgeoise sein. zudem ging es mir ja vorwiegend darum uns die semantischen begrifflichkeiten zurückzuerobern und da stellte ich fest, dass die kritik zwar berechtigt ist, aber ein simples eins umdreh zu verwirrend ist.

Klassenkampf wird nicht mit Semantik gewonnen.

stimmt, aber er wird mit ihr delegitimiert "ihr sollt froh sein, dass man euch arbeit gibt"

Mögliche Antwort hierauf: "Warum muss ich überhaupt zum Überleben darauf angewiesen sein, dass mir jemand Arbeit gibt?"

Ich glaube, das läuft in eine Wortklaubereifalle. Die üblichen Floskeln die dann irgendwann fallen sind "Weil du ja Geld verdienen musst", "Weil wir alle unseren Teil leisten müssen" (Bonus: Die Arbeitgeber tragen ja das Risiko, das ist deren Leistungsanteil 🙄), irgendwas von Schmarotzern, dass ja sonst keiner mehr arbeiten würde, und wenn sonst gar nichts mehr hilft "Was willst du machen" gefolgt von einer Wand aus "Das wird nicht funktionieren, weil da keiner mitmachen würde"

Ich hatte die Diskussion unlängst mit einem Kollegen. Der hat insgesamt so einige Ansichten, die einen Mangel an Ahnung mit Überzeugung kompensieren.

Arbeitgeber

Eigentlich ist der sogenannte Arbeitgeber der Arbeitnehmer und der sogenannte Arbeitnehmer der Arbeitgeber.

Wohl wahr. Worte verändern stark wie wir Dinge warnehmen

Kann man zusammenfassen und erweitern zu einer kulturelle Hegemonie(siehe Gramsci) der Arbeiterbewegung. Sprache ist ein wichtiger Teil davon und wir sollten das versuchen umzusetzen.

Ich wäre ja für meister und sklave

winzigweich festplatten 1990 sein wie

Oder bestimmte Steckdosenleisten

Immer wenn das wer anspricht, denkt er bei Abeit nur an "Arbeitskraft", dann stimmt auch die Aussage. Aber oft steht Arbeit auch für "Aufgabe / Arbeitsaufwand", und da passt die gängige Begrifflichkeit.

Du meinst ja auch nicht wenn du sagst "Ich habe noch Arbeit im Garten", dass im Garten Arbeitskräfte rumstehen.

Arbeitskraftnehmer und Arbeitskraftgeber.

Oder näher an den bisher gebräuchlichen Begrifflichkeiten: Arbeitsauftraggeber und Arbeitauftragnehmer.

Mein Chef ist ein Bürgerleistungsbezieher

der arbeitbieter könnte alternativ auch arbeitgönner genannt werden

Wenn dann arbeitanbieter. Ein Bieter will normalerweise in einer Auktion etwas kaufen.

Gönner ist auch gefährlich, da es nach kostenlosem Angebot klingt.

Arbeit an sich ist aber schon schwierig. Handelnde würde mir besser gefallen.

Das Wort Arbeit ist gemeingermanischen Ursprungs (*arƀaiđiz, got. arbaiþs); die Etymologie ist unsicher; evtl. verwandt mit indoeurop. *orbʰo- „verwaist“, „Waise“, „ein zu schwerer körperlicher Tätigkeit verdungenes Kind“ (vgl. Erbe); evtl. auch verwandt mit aslaw. robota („Knechtschaft“, „Sklaverei“, vgl. Roboter).

https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeit_(Sozialwissenschaften)

ich gehe ja bei arbeit von einer im sprachgebrauch üblichen konnotation aus und bieter soll natürlich einen anbieter meinen (ich biete meine arbeit).

insbesondere war mir aber das wort bezieher wichtig

midwest.social

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  2. No bigotry, hate speech.
  3. No ads / spamming.
  4. No conspiracies / QAnon / antivaxx sentiment
  5. No zionists
  6. No fascists

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