ich☢️iel
(midwest.social)
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Weitere Schmankerl aus dem englischen bzw. deutschen Wikipedia-Artikel:
Four months before the theft [… the owner of the site] used police force to prevent [… the owner of the clinic] from removing the radioactive material that had been left behind. [… The clinic owner] then warned the [… land owner], that he should take responsibility "for what would happen with the caesium bomb"
[…One day] the guard tasked with protecting the site did not show up for work.
[The thieves] began dismantling the equipment. That same evening, they both began to vomit due to radiation sickness.
[… One of them] punctured the capsule's aperture window with a screwdriver, allowing him to see a deep blue light coming from the tiny opening he had created. He inserted the screwdriver and successfully scooped out some of the glowing substance. Thinking it was perhaps a type of gunpowder, he tried to light it, but the powder would not ignite.
[He] sold the items to a nearby scrapyard. Thinking the capsule's contents were valuable or supernatural, [the scrapyard owner] immediately brought it into his house. Over the next three days, he invited friends and family to view the strange glowing powder.
Ein Kind, das das blaue Pulver schön fand, hat sich damit eingerieben und eine Strahlendosis von 6 Gray absorbiert. 4 Gray wohl für gewöhnlich tödlich – obwhol den Unfall auch einer mit 7 Gray überlebt hat.
Nach einer anderen Darstellung…
Ferreiras Bruder hatte den Behälter gereinigt, wobei Staub auf den Boden fiel, von dem sie später aß.
She was buried in a common cemetery in Goiânia, in a special fiberglass coffin lined with lead to prevent the spread of radiation. Despite these measures, news of her impending burial caused a riot of more than 2,000 people in the cemetery on the day of her burial, all fearing that her corpse would poison the surrounding land.
Der Bruder des Schrotthändlers malte sich mit der radioaktiven Substanz ein blau leuchtendes Kreuz auf sein Hemd. Er verschleppte die Kontamination auf seinen Bauernhof, wo mehrere Tiere starben. Auch er starb einige Jahre später.
Ein Teil des Caesiumchlorides landete in der Kanalisation.
Viele Betroffene gingen zuerst in Apotheken, dann zu Hausärzten und suchten erst als letztes Krankenhäuser auf. Die konsultierten Ärzte hielten die Symptome jedoch für eine neuartige Krankheit. Ferreiras Frau wurde zum Tropeninstitut geschickt, weil man glaubte, dass sie an einer Tropenkrankheit leide.
Am 29. September wurde […] die Kontamination festgestellt, nachdem er mit dem ersten Messgerät wieder umgekehrt war, um es auszutauschen, da es bereits im Bus derart hoch ausgeschlagen war, dass er von einem Defekt des Gerätes überzeugt war.
Insgesamt 85 Häuser waren kontaminiert, davon mussten 41 aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Zur Dekontamination wurden sieben Gebäude vollständig abgerissen. In den Gärten und in öffentlichen Parkanlagen musste teilweise die oberste Erdschicht abgetragen werden.
Es wurden 3500 m³ radioaktiv belasteter Abfall produziert. Er muss in 14 Containern für 180 Jahre sicher gelagert werden (Halbwertszeit von 137Cs: 30,17 Jahre). Dafür wurde in der Gemeinde Abadia de Goás, einem Vorort von Goiânia, der Parque Estadual Telma Ortegal errichtet.
In Brasilien muss man sowas erst klauen.
Bei uns findet man sowas in der Straße: https://www.sueddeutsche.de/panorama/prenzlauer-berg-caesium-in-der-strasse-das-strahlenraetsel-von-berlin-1.986486
Die, die die richtigen Schlüsse gezogen hat und erkannt hat, was die Leute krank machte, war übrigens Maria Gabriela Ferreira. Sie hat das Material untersuchen lassen und ist leider wenige Tage später gestorben.
Da gibt's doch jetzt auf Netzfilm eine fünfteilige Serie dazu.
Dumm waren die Leute nicht unbedingt, nur halt ungebildet.
Kennst du noch den Namen der Serie?
Ah, der Unfall von Goiânia.
Schrotthändler und radioaktive Materialien, nenne mir ein ikonischeres Duo.
Ähnliche Unfälle gab es auch mal in Thailand, Mexiko und Georgien
Faustregel, wenn irgendwelche Materialien, die das eigentlich nicht tun sollten, bläulich leuchten: Finger weg und wegrennen. Weit weg. Literarisch rennen, denn Aufenthaltsdauer und Entfernung sind kritisch. Insbesondere, wenn das Zeug entfernt ("entfernt" hier im Sinne von "von Weitem") auch noch nach Metall schmeckt. Strahlenkrankheit willst Du nicht haben.
Anhand der Zeit, die vergeht bis man kotzen muss, nachdem man radioaktiv verstrahlt wurde, kann man übrigens grob die Strahlendosis abschätzen.
Generell: Wenn alle die bei euch sind synchron anfangen zu kotzen: Ruft die 112 und geht ins Freie.
Nein,nicht wegen Radioaktivität. Sondern weil CO auch kein Spaß ist und es gerne mal so anfängt.
Einzige Kritik: Man muss nicht weit weg rennen. Ein paar Meter sind bei solchen Punktquellen schon ausreichend. Bei unbekannter Verbreitung im Umfeld aus dem Haus usw. raus.
Deswegen ist es so wichtig seine alten MRI Maschinen richtig zu entsorgen!
MRT arbeitet mit Magneten, nicht ionisierenden Strahlen. Die Geräte muss an vor der Entsorgung nur ordnungsgemäß final außer Betrieb nehmen (Ablassen des Kühlmittels, um das Magnetfeld abzubauen), dann sind die harmlos.
CT meinst du vermutlich
Auch beim CT kommen AFAIK keine radioaktiven Stoffe zum Einsatz.
Hast Recht soweit ich das bei Wikipedia nachvollziehen kann. Da steht:
Bei Hounsfields ersten Laborgeräten wurde im Jahr 1969 noch eine Isotopenquelle als Strahlenquelle verwendet, und die Abtastzeit betrug neun Tage.[1]
Scheint also schon sehr lange nicht mehr mit Isotopenquellen zu arbeiten.
Was macht es?
1 bissi Bauchweh 😞🥺
Ja, bei 3-dimensionalem Ganzkörper-Sonnenbrand tut auch der Bauch weh.
Es leuchtet blau ...
Es leuchtet blau.

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